FAQ Gewerbekunden

PV Line Solutions FAQ
Wir bevorzugen Dachflächen ab ca. 300 m². Die Dach-Art und -Eindeckung haben nur einen geringen Einfluss, allerdings muss die Gebäudestatik eine zusätzliche Last von ca. 15 kg/m² zulassen, dies ist in jedem Fall vor Vertragsabschluss zu prüfen. Im Einzelfall kann auch eine Anlage auf einer Freifläche gebaut werden, jedoch sind die konkreten Bedingungen im Vorfeld zu klären.
Wir unterscheiden 3 mögliche Modelle

  • Finanzierung und Kauf der Anlage durch den Investor, Nutzung der Anlage und pachten der PV Anlage durch Sie (den Gewerbekunden)
  • Pachten des Daches durch den Investor, Lieferung des Grünstrom an Sie
  • Kauf und Finanzierung der Anlage durch Sie
  • Grundvoraussetzung ist, dass tagsüber ein kontinuierlicher Strombedarf vorhanden ist, der einen möglichst hohen Eigenverbrauch durch den Betreiber der Anlage sicherstellt.
  • Die mögliche Anlagengröße der PV Anlage sollte >30 kWp sein.
  • Ausreichende Bonität des Pächters/Betreibers
  • Maße, geographische Lage und Fotos des Daches um die Anlagengröße, die Eignung und den möglichen Ertrag abschätzen zu können
  • Ein Lastgangprofil (im 15-Minuten Takt, als csv oder Excel Datei)

Alternativ:

  • Die Stromrechnung für ein Jahr


Sie als Betreiber der PV Anlage haben den vollen Nutzen aus dieser ohne die Anfangsinvestition tätigen zu müssen.

Das heißt, dass Sie als Betreiber von Anfang an einen positiven Cash Flow haben, da die Pacht niedriger ist als Ihr bisheriger Stromkostenanteil für den eigengenutzten Strom.
Die Anlage wird von einem Fachpartner aus unserem bundesweiten Netzwerk installiert.

Dieser übernimmt dann vor Ort später auch die operative Wartung und den Service.
Dieser Fall wird durch eine Allgefahrenversicherung mit Ertragsausfallschutz abgesichert. Diese gleicht eine mögliche Ertragsminderung gegenüber einem prognostizierten Mindestertrag aus. Wir bieten Ihnen hierfür eine entsprechende Versicherung in unserem Rundum Sorglos Paket mit an.
Wenn Sie einen höheren Eigenverbrauch realisieren können als der Berechnung des Modells zugrunde gelegte, dann ist das ihre zusätzliche Einsparung und damit auch Ihr Gewinn.
Es gibt im Pachtmodell generell zwei Vertragstypen.

  • Der Dachpachtvertrag zum pachten der Dachfläche. Dieser wird mit dem Besitzer über 25 Jahre geschlossen.  Dadurch wird der Zugang zur PV-Anlage zwecks Wartungs- und Servicearbeiten sichergestellt.
  • Der PV-Anlagen Pachtvertrag zum verpachten der PV Anlage. Dieser wird mit dem Betrieb geschlossen, der auch der Stromabnehmer ist. Der Vertrag hat eine Mindestvertragslaufzeit von 8 Jahren. Danach besteht die Möglichkeit auf jährliche Kündigung, bzw. Rückkauf der Anlage durch den Betrieb. Ohne Kündigung läuft der Vertrag ebenfalls über 25 Jahre.
Die Errichtungskosten für eine schlüsselfertige PV-Anlage hängen von maßgeblichen Faktoren ab:von der Dachkonstruktion; (geeignete Dachstatik; ggf. Dachsanierung)

  • Aufbauten (Klima, Abluft, Lichtkuppeln)
  • Externe Verschattungen (Bäume, Schornsteine, Gebäude auf Nachbargelände)
  • Elektrische Anschlußmöglichkeiten (Kabelwege, Trafostation, usw.)

Gerne erstellen wir Ihnen ein entsprechendes Kaufangebot im Rahmen ihrer Eigenfinanzierung der PV-Anlage.

Im Pachtmodell der Enovos werden jedoch keine finanziellen Eigenmittel benötigt. Die Banklinie wird nicht belastet. Die Bilanz bleibt neutral. Es können andere wichtige Investitionen parallel durchgeführt werden.

Der Enovos Konzern gehört zu 45% dem lux. Staat. Daneben ist ein sehr finanzstarker Versicherungskonzern Mehrheitseigner. Der Fall eines Rückzuges ist daher mehr als unwahrscheinlich einzuschätzen.

Darüber hinaus ist eine mögliche Rechtsnachfolge der Parteien, ein Eintrittsrecht einer finanzierenden Bank, usw. im „PV-Anlagen Pachtvertrag“ beschrieben und geregelt.
Hierfür erstellt Enovos gerne ein objektbezogenes Rückkaufsangebot. Da jede Anlage individuell geplant und finanziert wird fließen auch Kosten der Finanzierung, entgangene Gewinne oder sonstige Verluste in ein Angebot mit ein. Eine pauschale Bewertung auf Basis der ursprünglichen Anlagenkosten ist daher nicht möglich.